Wettbewerb Ludwigshöhviertel
Vom Kasernengelände zum Wohnquartier
Die Neuentwicklung und Konversion ehemaliger Militärflächen steht seit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte im Jahr 2008 auf der Agenda der Darmstädter Stadtplanung. Für die ehemalige Cambrai-Fritsch-Kaserne sowie die Jefferson-Siedlung im Süden der Stadt wurde 2017 vom Büro Albert Speer + Partner GmbH ein städtebauliches Strukturkonzept entwickelt. Dieses Konzept bildet die Grundlage für die Entwicklung der einzelnen Baufelder des 34 ha großen Areals, welches im letzten Jahr von der BVD New Living GmbH, einer Tochter des Bauvereins, erworben wurde.
Auf dem ehemaligen Kasernenareal werden nach Maßgabe des Strukturkonzeptes ca. 1400 Wohneinheiten für rund 3000 Menschen entstehen. Dabei bleiben vier denkmalgeschützte Gebäude am zentralen Quartiersplatz erhalten, die für Sondernutzungen (Nahversorger, Seniorenwohnen) vorgesehen sind.

Mit dem Ziel, hochwertigen und gleichzeitig wirtschaftlichen neuen Wohnraum zu schaffen, wurden mehrere Architektenwettbewerbe seitens der BVD New Living ausgelobt.
Die B&O Bau und Projekte GmbH war als einer der Teilnehmer für die Planung des Baufeldes „Cluster 2“ zum Wettbewerb eingeladen. Der Fokus der Auslobung für dieses Cluster lag auf wirtschaftlicher und nachhaltiger System-/Modulbauweise. Die langjährige Zusammenarbeit von B&O und der Hirschmuellerschmidt Architektur GmbH, sowie die Erfahrung mit der Holzhybridbauweise konnte im Rahmen der Umsetzung der Wettbewerbsaufgabe erfolgreich weiter fortgesetzt werden: Unser Entwurf überzeugte die Jury aus Architekten, Vertretern des Bauvereins und der Stadt Darmstadt und wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Der Wettbewerbsbeitrag sieht im ersten Entwicklungsschritt 94 Wohneinheiten in insgesamt sechs Gebäuden vor, die alle in nachhaltiger Holzhybridbauweise schlüsselfertig errichtet werden. Es entstehen verschiedene Wohnungstypen von 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen, die alle als geförderter Wohnraum angelegt sind und den Anforderungen an die Barrierefreiheit entsprechen.
Das bei der Planung umgesetzte Baukastensystem ermöglicht durch seine durchdachte Systematik eine freie Kombinierbarkeit und Stapelbarkeit der Wohnungen, auch unterschiedliche Gebäudeformen können durch Reihung und Schachtelung erreicht werden. Mit dem System wird flexibel auf die spezifischen Anforderungen der Bauaufgabe und des Auftraggebers eingegangen.

Die kompakt angelegten Baukörper lassen ein städtebaulich dichtes Cluster entstehen, welches sich dennoch mit seiner „grünen Mitte“ durch hohe Freiraumqualität auszeichnet und interessante Durchblicke ermöglicht.
Das Freiraumkonzept von plan°D Ingenieure & Landschaftsarchitekten aus Wiesbaden sieht terrassierte, begrünte Quartiersplätze vor, die das Quartier zur umliegenden Landschaft öffnen. Die in Teilen begrünten Fassaden der Gebäude tragen zusätzlich zum ökologischen Charakter des Clusters bei und bilden gemeinsam mit den vorbewitterten Holzverschalungen einen Anknüpfungspunkt zum Landschaftsraum der Ludwigshöhe.


Wettbewerb Ludwigshöhviertel
Vom Kasernengelände zum Wohnquartier
Die Neuentwicklung und Konversion ehemaliger Militärflächen steht seit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte im Jahr 2008 auf der Agenda der Darmstädter Stadtplanung. Für die ehemalige Cambrai-Fritsch-Kaserne sowie die Jefferson-Siedlung im Süden der Stadt wurde 2017 vom Büro Albert Speer + Partner GmbH ein städtebauliches Strukturkonzept entwickelt. Dieses Konzept bildet die Grundlage für die Entwicklung der einzelnen Baufelder des 34 ha großen Areals, welches im letzten Jahr von der BVD New Living GmbH, einer Tochter des Bauvereins, erworben wurde.
Auf dem ehemaligen Kasernenareal werden nach Maßgabe des Strukturkonzeptes ca. 1400 Wohneinheiten für rund 3000 Menschen entstehen. Dabei bleiben vier denkmalgeschützte Gebäude am zentralen Quartiersplatz erhalten, die für Sondernutzungen (Nahversorger, Seniorenwohnen) vorgesehen sind.

Mit dem Ziel, hochwertigen und gleichzeitig wirtschaftlichen neuen Wohnraum zu schaffen, wurden mehrere Architektenwettbewerbe seitens der BVD New Living ausgelobt.
Die B&O Bau und Projekte GmbH war als einer der Teilnehmer für die Planung des Baufeldes „Cluster 2“ zum Wettbewerb eingeladen. Der Fokus der Auslobung für dieses Cluster lag auf wirtschaftlicher und nachhaltiger System-/Modulbauweise. Die langjährige Zusammenarbeit von B&O und der Hirschmuellerschmidt Architektur GmbH, sowie die Erfahrung mit der Holzhybridbauweise konnte im Rahmen der Umsetzung der Wettbewerbsaufgabe erfolgreich weiter fortgesetzt werden: Unser Entwurf überzeugte die Jury aus Architekten, Vertretern des Bauvereins und der Stadt Darmstadt und wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Der Wettbewerbsbeitrag sieht im ersten Entwicklungsschritt 94 Wohneinheiten in insgesamt sechs Gebäuden vor, die alle in nachhaltiger Holzhybridbauweise schlüsselfertig errichtet werden. Es entstehen verschiedene Wohnungstypen von 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen, die alle als geförderter Wohnraum angelegt sind und den Anforderungen an die Barrierefreiheit entsprechen.
Das bei der Planung umgesetzte Baukastensystem ermöglicht durch seine durchdachte Systematik eine freie Kombinierbarkeit und Stapelbarkeit der Wohnungen, auch unterschiedliche Gebäudeformen können durch Reihung und Schachtelung erreicht werden. Mit dem System wird flexibel auf die spezifischen Anforderungen der Bauaufgabe und des Auftraggebers eingegangen.

Die kompakt angelegten Baukörper lassen ein städtebaulich dichtes Cluster entstehen, welches sich dennoch mit seiner „grünen Mitte“ durch hohe Freiraumqualität auszeichnet und interessante Durchblicke ermöglicht.
Das Freiraumkonzept von plan°D Ingenieure & Landschaftsarchitekten aus Wiesbaden sieht terrassierte, begrünte Quartiersplätze vor, die das Quartier zur umliegenden Landschaft öffnen. Die in Teilen begrünten Fassaden der Gebäude tragen zusätzlich zum ökologischen Charakter des Clusters bei und bilden gemeinsam mit den vorbewitterten Holzverschalungen einen Anknüpfungspunkt zum Landschaftsraum der Ludwigshöhe.